Acryl

  • Acryl

    Woher Acryl stammt?
     

    Acryl ist eine synthetische Faser, die aus Acrylnitril hergestellt wird – einer organischen Verbindung, die industriell gewonnen wird. Es ist keine natürliche Faser, daher erfolgt die Produktion in Fabriken mithilfe chemischer Prozesse. Acryl wurde als Alternative zu Wolle entwickelt: es ist leicht, warm, weich und verschleißfest. Aufgrund seiner Eigenschaften wird Acryl häufig für Strickgarne verwendet, besonders dort, wo einfache Pflege und Langlebigkeit erforderlich sind.
     

    Wie Acrylgarn hergestellt wird?

     1. Polymerisation – Acrylnitrilmoleküle werden zu langen Polymerketten verbunden.
     2. Faserbildung – das Polymer wird durch feine Öffnungen extrudiert und bildet dünne Filamente.
     3. Faserstabilisierung – die Faser wird gekühlt, gedehnt und stabilisiert, um die gewünschte Struktur zu erreichen.
     4. Kämmen – die Fasern werden geglättet und für das Spinnen vorbereitet.
     5. Spinnen – die Faser wird zu Garn gedreht, Dicke und Drehdichte werden gewählt.
     6. Veredelung – die Garne können weich gemacht, gedämpft und in verschiedenen Farben gefärbt werden.

    Eigenschaften von Acrylgarn:

    • Leichtigkeit – Garne sind leicht, Strickstücke beschweren nicht.
    • Weichheit – angenehm im Griff, oft ähnlich wie Wolle.
    • Wärme – hält Wärme gut, geeignet für Winterstrickstücke.
    • Verschleißfestigkeit – pillt nicht, dehnt sich nicht, behält lange die Form.
    • Pflegeleicht – maschinenwaschbar, trocknet schnell.
    • Hypoallergen – enthält kein Lanolin, reizt die Haut nicht.
    • Farbvielfalt – gefärbt in leuchtenden, langlebigen Farben.
    • Formstabilität – Strickstücke schrumpfen nicht und verfilzen nicht.
    • Wirtschaftlichkeit – oft günstiger als natürliche Fasern.
  • FAQ