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AbonnierenWas ist Superwash‑Wolle?
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Superwash‑Wolle ist natürliche Wolle, die speziell behandelt wird, damit sie nicht verfilzt. Normale Wolle schrumpft, verfilzt und verliert ihre Form beim Waschen, während Superwash‑Wolle ihre Weichheit und Elastizität auch bei Maschinenwäsche behält.
Superwash‑Wolle wird auf zwei verschiedene Arten hergestellt – durch das Chlorierungsverfahren und durch das Polymerbeschichtungsverfahren. Beide Prozesse entfernen oder neutralisieren die Wollschuppen, sodass die Wolle nicht mehr verfilzt und in der Waschmaschine gewaschen werden kann.
Wie wird Superwash‑Wolle hergestellt?
Die Herstellung von Superwash‑Wolle umfasst zwei Hauptprozesse, die die Oberfläche der Wolle verändern und die Fasern stabilisieren. Dadurch bleibt die Wolle elastisch, weich und widerstandsfähig gegen Verfilzung – sogar beim Waschen in der Waschmaschine.
1. Chlorierungsverfahren (traditionelle Superwash‑Behandlung)
Was ist das?
Das Chlorierungsverfahren ist ein Prozess, bei dem die Oberfläche der Wollfasern mit Chlor oder chlorhaltigen Lösungen behandelt wird. Diese Behandlung entfernt oder „schabt“ die natürlichen Wollschuppen ab, die das Verfilzen verursachen.
Wie funktioniert es?
- Die Wolle wird in eine chlorhaltige Lösung eingetaucht.
- Die Schuppen auf der Faseroberfläche werden weich und lösen sich ab.
- Die Fasern werden glatter und verhaken sich nicht mehr miteinander.
Vorteile:
- Schützt sehr effektiv vor Verfilzung.
- Das Garn wird glatter und leichter zu verarbeiten.
Nachteile:
- Der Prozess ist aufgrund der Verwendung von Chlor weniger umweltfreundlich.
- Die natürliche „Flauschigkeit“ und Struktur der Wolle kann abnehmen.
2. Polymerbeschichtungsverfahren (moderne Superwash‑Behandlung)
Was ist das?
Dies ist ein Prozess, bei dem die Oberfläche der Wolle mit einer dünnen Schicht aus Polymeren überzogen wird. Diese Schicht „verschließt“ die Fasern und verhindert, dass sie sich miteinander verhaken.
Wie funktioniert es?- Die Wolle wird mit speziellen Harz‑ oder Polymerlösungen behandelt.
- Auf jeder Faser bildet sich eine dünne, glatte Schicht.
- Die Fasern werden widerstandsfähig gegen Reibung und Verfilzung.
Vorteile:
- Ein kontrollierterer und sanfterer Prozess als die Chlorierung.
- Die Elastizität und Weichheit der Wolle bleiben erhalten.
- Farbstoffe dringen besser ein und bleiben kräftig.
Nachteile:
- Polymere können weniger umweltfreundlich sein.
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Das Garn kann beim Stricken rutschiger sein.
Warum sind diese Methoden für Strickerinnen und Stricker wichtig?
Beide Superwash‑Herstellungsverfahren ermöglichen es der Wolle, folgende Eigenschaften zu behalten:
- widerstandsfähig gegen Verfilzung,
- maschinenwaschbar,
- elastisch und weich,
- geeignet für alltägliche Strickstücke.
Deshalb ist Superwash‑Wolle besonders beliebt beim Stricken von Babykleidung, Socken, Pullovern und Accessoires, die häufig gewaschen werden müssen.
Fazit: Superwash‑Wolle wird auf zwei Arten hergestellt – durch Chlorierung und durch Polymerbeschichtung. Beide Prozesse entfernen oder neutralisieren die Wollschuppen, sodass die Wolle widerstandsfähig gegen Verfilzung wird und sich für die Maschinenwäsche eignet. Diese Technologie ermöglicht es, die Weichheit, Elastizität und Farbintensität der Wolle zu bewahren, weshalb Superwash‑Wolle eine der beliebtesten Optionen in der Strickgemeinschaft ist.



